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Willkommen

Das Johanna-Stahl-Zentrum ist das regionale Kompetenzzentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken. 900 Jahre jüdische Geschichte in der Region stehen im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Aktuell befasst es sich besonders mit der Erinnerungskultur für die jüdischen NS-Opfer. Auch die Fachbibliothek des Zentrums zeichnet sich aus durch ihr Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Wir möchten Sie informieren über die Veranstaltungen, Angebote und Sammlungsbestände des Zentrums und laden Sie herzlich dorthin ein. Vielleicht möchten Sie auch Ihre Erinnerungen mit uns teilen oder uns Fotos und Dokumente aus der gemeinsamen Geschichte von Christen und Juden unserer Region überlassen?

Aufgrund der hohen Temperaturen im Büro ist das Johanna-Stahl-Zentrum bis auf weiteres vormittags von 9 - 13 Uhr geöffnet. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, uns per mail zu kontaktieren, und melden Sie sich vor einem Besuch in jedem Fall an: 0931-18275. Es gelten weiterhin die Bedingungen des Hygienekonzepts.

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Aktuelles

Miniaturbild zu:'Die kleine Ruth steigt heraus aus der Tiefe'. Lesung am 19.03.2019

"Die kleine Ruth steigt heraus aus der Tiefe". Lesung am 19.03.2019

Jehuda Amichai hatte in seiner Kindheit in Würzburg eine enge Freundin - die "kleine Ruth". Nach ihrem gewaltsamen Tod in Sobibor hat ihr Schicksal ihn nicht mehr losgelassen. Vielfach kam er in seinem Werk auf sie zurück. Amadé Esperer, Rotraud Ries und Maja Andert tragen in der Lesung Briefe, Gedichte und Geschichten von und über Ruth Hanover vor. Musik: R. Schwander, B. von der Goltz

Miniaturbild zu:Das Jahresprogramm 2019

Das Jahresprogramm 2019

Die Veranstaltungen des Zentrums in diesem Jahr kreisen erneut um die Erinnerungskultur – darunter eine Ausstellung über den jüdischen Heimatforscher Michael Schneeberger (1949-2014). Daneben steht das 19. Jahrhundert im Fokus mit den Hepp-Hepp-Krawallen und einem Beitrag zu jüdischen Handwerkern.

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Vom orthodoxen Lehrersohn zum radikalen Reformrabbiner, Vortrag

Ein radikal-liberaler Intellektueller und Rabbiner, im orthodoxen unterfränkischen Landjudentum sozialisiert – welch eine überraschende Biographie! Dr. Torsten Lattki stellt in seinem Vortrag am Do., 18.10.2018, 19 Uhr im JSZ, Benzion Kellermann (1869–1923) vor, der in Gerolzhofen in einer Lehrerfamilie aufwuchs.

Miniaturbild zu:Mme. Kaulla und ihre Enkelinnen in Würzburg, Vortrag, 02.09.2018

Mme. Kaulla und ihre Enkelinnen in Würzburg, Vortrag, 02.09.2018

Der europäische Tag der jüdischen Kultur steht in diesem Jahr unter dem Motto „Storytelling“. Wir laden aus diesem Anlass zu einem Vortrag von Dr. Rotraud Ries ein. Sie wird die besondere Geschichte dreier jüdischer Frauen vorstellen, die die unterschiedlichen Rollen und Möglichkeiten von Frauen im 18. und 19. Jahrhundert zeigen.

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Erinnerungskultur online und mit WebApps

Seit gut zehn Jahren ist die Erinnerungskultur in Würzburg und Unterfranken vielfältiger geworden. Sie stellt mit den Opfern mehr und mehr die Menschen in den Mittelpunkt und widmet sich ihren Biographien. Orte des Gedenkens erhalten nicht nur mahnende Inschriften, sondern bieten Informationen - auch online.

Miniaturbild zu:Ausstellung und Gedenken 'Nach 75 Jahren'

Ausstellung und Gedenken "Nach 75 Jahren"

Im Juni 1943 fand die letzte größere Deportation aus Würzburg statt. Das Johanna-Stahl-Zentrum erinnerte mit einer Gedenkveranstaltung am 18.06. an diesen Tag. Die Veranstaltung wurde durch Schüler des M.-Grünewald-Gymnasiums mitgestaltet. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Dez. 2018 zu sehen.

Miniaturbild zu:Von Würzburg nach Shanghai - Max Mohr, Vortrag, 10.07.2018

Von Würzburg nach Shanghai - Max Mohr, Vortrag, 10.07.2018

Max Mohr war in den 1920er Jahren einer der meist gespielten deutschen Dramatiker, geriet aber später in Vergessenheit. Der bedeutende Würzburger Schriftsteller wanderte nach Shanghai aus und starb bereits 1937. Vortrag von Dr. Hans-Peter Baum am 10.07.2018, 19 Uhr im JSZ.

Miniaturbild zu:Amichais Freundin und seine Romanfigur im Dialog. Lesung

Amichais Freundin und seine Romanfigur im Dialog. Lesung

Ihr Schicksal hätte nicht unterschiedlicher sein können: Ludwig Pfeuffer wanderte 1936 mit seiner Familie ins britische Mandatsgebiet Palästina aus. Seine Freundin der Kindheit, Ruth Hanover hingegen strandete alleine in Amsterdam, von wo sie im Sommer 1943 ins Vernichtungslager Sobibor deportiert und sofort ermordet wurde.

Miniaturbild zu:Christo in Würzburg? Einweihung der Stele an der Kaiserstraße

Christo in Würzburg? Einweihung der Stele an der Kaiserstraße

Nun ist es so weit - die Stele an der Kaiserstraße wird am 27. April 2018 um 10 Uhr eingeweiht. Momentan ist sie vor der Traumkulisse der Magnolien im Kaisergärtchen noch verpackt - auch ohne Christo. Sie erinnert an die jüdischen Geschäftsanlieger der Kaiserstraße, Kaufleute, Firmeninhaber, Rechtsanwälte und Ärzte.

Miniaturbild zu:Weg der Erinnerung - Drei neue Stelen und online-Angebot

Weg der Erinnerung - Drei neue Stelen und online-Angebot

Seit den ersten Überlegungen zum Erinnerungsweg in Würzburg hatte die Projektgruppe "Wir wollen uns erinnern" die historische Deportationsstrecke von 1942 in ihrer gesamten Länge im Blick. Nach dem Denkmal am Platz'schen Garten und dem großen Erinnerungsgang von 2011 sind nun drei weitere Stelen am Weg aufgstellt worden.

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