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Rotraud Ries - Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

Die Forschungs- und Publikationstätigkeit von Ries ist schwerpunktmäßig vier Themenbereichen der deutsch-jüdischen Geschichte gewidmet. Dies sind die Lokal- und Regionalforschung im nordwestdeutschen Raum, die Akkulturationsprozesse der jüdischen Wirtschaftselite in der Frühen Neuzeit sowie die Konversion von Juden zum Christentum als individuelle Handlungsoptionen wie als Indikator gesellschaftlicher Veränderungen. Seit 2009 steht die Geschichte der unterfränkischen Juden vom Mittelalter bis heute im Vordergrund sowie die Erinnerung an die vernichteten Gemeinden und ihre vertriebenen und ermordeten Menschen. Biographien und Familiengeschichten geben Einblicke in einen weitgehend vergessenen Teil der unterfränkischen Geschichte.

Eingebettet waren und sind diese Studien in ein breites Feld von Forschungen, Vorträgen und Publikationen zur jüdischen Geschichte vom Spätmittelalter an. Binnen- und Außenperspektive werden integriert sowie Methoden und Diskurse der jüdischen mit denen der allgemeinen Geschichte verbunden. Das Spektrum der Zugänge und Themen reicht von den klassischen Themen der jüdischen Lokal- und Regionalgeschichte über die Wirtschafts- und die moderne Politikgeschichte ("politische Kommunikation"), die Frauengeschichte, Mentalitätsgeschichte bis zur Selbstzeugnis-, Bild- und Raumforschung. Insbesondere Methoden der neueren Sozial- wie der Kulturgeschichte kommen dabei zum Tragen, jüdische wie nicht-jüdische Quellen werden benutzt und der Blick ist auf Akteure, ihre soziale Praxis und ihre Kontexte gerichtet.

Monographien und Sammelbände

Aufsätze

Artikel