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BESUCHSWOCHE "ERINNERN UND BEGEGNEN"

Zum ersten Mal kamen im April 2012 ehemalige Würzburger Juden auf Initiative von Oberbürgermeister Rosenthal und auf Einladung der Stadt zurück an den Ort ihrer Kindheit. Empfangen wurden sie von den Repräsentanten der Stadt, von der Vorbereitungsgruppe um den Arbeitskreis Stolpersteine und von einer Gruppe von Bürgern, die jeweils eine Familie oder ein Paar betreuten.

Besuchergruppe im Rathaus

Besuchergruppe im Rathaus

© Heike Herden

Das Johanna-Stahl-Zentrum war federführend an der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung dieser besonderen Besuchswoche beteiligt, die unter dem Motto “Erinnern und Begegnen” stand. Durch die Kommunikation mit den Besuchern, die Planung des Programms, die Vorbereitung einer Stolpersteinverlegung für ermordete Angehörige und die Publikation einer Broschüre in englischer Sprache hat das Zentrum eine maßgebliche Rolle für das Gelingen des Besuchs gespielt. Zudem konnten in einer Kooperation des Zentrums mit dem Zeitzeugenprojekt des Lehrstuhls für Volkskunde und Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg siebzehn Interviews mit den Besucherinnen und Besuchern aufgezeichnet werden. Thematische Ausschnitte aus den Interviews können seit 2013 in der Ausstellung des Zentrums betrachtet werden. Auch an der Erstellung einer Dokumentation über die Woche war das Zentrum wesentlich beteiligt.

Die Mitarbeiterinnen des Zentrums betrachten es als große Bereicherung, durch die Besuchswoche in Kontakt mit vielen ehemaligen Würzburger Familien in aller Welt gekommen zu sein. Dieser Kontakt wird seitdem fortgesetzt.

Auswahlbildschirm der Videostation

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