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Pressestimmen 2010

Mainpost, 17.2.2010

Lilly Adlers Poesiealbum: “Warum ist die Welt so verdreht?“

Bücher erzählen Geschichten. Dies gilt nicht nur für dickleibige Folianten, dies gilt auch für kleine Bändchen wie das Poesiealbum der Lilly Adler. Das Mädchen aus Westheim bei Hammelburg bekam das Album 1929 zu ihrem 15. Geburtstag geschenkt. Jetzt hat es der Bezirk Unterfranken ersteigert und dem Jüdischen Dokumentationszentrum geschenkt.
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Mainpost, 7.5.2010

Buch über David Schuster erschienen

Dreizehn Personen erzählen in einem neuen Buch über David Schuster, den langjährigen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, der in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre. Vier Jahrzehnte lang hat er mit großer Tatkraft und großem Herzen gewirkt. Rotraud Ries, die neue Leiterin des Jüdischen Dokumentationszentrums, die ihn nicht persönlich erleben konnte, hat ihn in Zeitzeugengesprächen, die sie für das Buch aufgezeichnet hat, kennen gelernt.
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Mainpost, 17.8.2010

Geheimnisse auf Grabsteinen

Der jüdische Friedhof an der Jahnhöhe stellt eine der wenigen Spuren dar, die von der einst größten jüdischen Gemeinde Unterfrankens übrig geblieben sind. Dennoch fristet er seit langer Zeit ein Schattendasein. Das soll sich nun aufgrund einer Initiative der Bürgervereinigung Heidingsfeld ändern: Sie gab den Startschuss für die Dokumentation dieses Gottesackers. […] Ries machte darauf aufmerksam, dass jüdische Friedhöfe etwas Besonderes sind: „Im Judentum besteht ein Grab für alle Zeiten, es wird nicht aufgelassen.“ Die Grabsteine erzählen dem Betrachter viel mehr als nur Namen und Daten. „Wir erfahren etwa, dass ein Mann täglich in die Synagoge zum Beten ging und um die heiligen Schriften zu studieren oder dass eine Frau ihr Haus den Bedürftigen öffnete.“ Nach ihren Worten handele es sich also bei den Grabsteinen um ein „steinernes Archiv“, das Einblick in die jüdische Gesellschaft gibt.
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Mainpost, 8.11.2010

Jüdisches Zentrum lockt viele Besucher

Mehrere Hundert Interessierte nutzten den “Nachmittag zum Hören, Schauen und Fragen“ und besuchten das Museum Shalom Europa, die Synagoge sowie das Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte in der Valentin-Becker-Straße. Die Veranstalter boten den Gästen Rundgänge durch die Gebäude sowie neun thematische Führungen an. Dr. Rotraud Ries, seit September 2009 Leiterin des Dokumentationszentrums, betonte in ihrer Begrüßungsrede während des Tags der offenen Tür werde deutlich, „dass das Museum Shalom Europa und das Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken wie die beiden Seiten einer Medaille zusammengehören und sich ergänzen“.
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Mainpost, 18.11.2010

Zentrum für jüdische Geschichte umbenannt

Das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken erhält ab nächstem Jahr einen neuen Namen, wenn Bezirkstag und Würzburger Stadtrat zustimmen. Während seiner Sitzung gab der Kulturausschuss des Bezirks am Donnerstag einstimmig grünes Licht sowohl für die Umbenennung in „Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken“ als auch für die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über den Betrieb und die Finanzierung dieser Einrichtung.
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Mainpost, 20.12.2010

Neuer Name für jüdisches Zentrum

Einstimmig befürworteten die Mitglieder des Bezirkstags die öffentlichrechtliche Vereinbarung mit der Stadt Würzburg über den Betrieb und die Finanzierung des Zentrums für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken in der Valentin-Becker-Straße. Künftig heißt diese Einrichtung “Johanna-Stahl-Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken“.
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Kulturbericht Stadt Würzburg, 2010

Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte

Die Stadt Würzburg und der Bezirk Unterfranken haben 1987 das “Dokumentationszentrum für jüdische Geschichte und Kultur in Unterfranken“ in den Räumen der Israelitischen Kultusgemeinde eingerichtet. Hier befindet es sich noch, seit 2006 in neuen, größeren Räumen im Neubau des Gemeindezentrums Shalom Europa.

Auszug aus dem Kulturbericht der Stadt 2010Auszug aus dem Kulturbericht der Stadt 2010, 58 KB